Usability-Schicht für Nutzer, die kein Terminal-Handbuch lesen wollen:
- `talk doctor`: eine Zeile je Prüfpunkt mit klarem Satz, was Sache ist und
was zu tun wäre — Config (kaputt → ✘, die übrigen Prüfungen laufen mit
Defaults weiter), Daemon (läuft / startet beim nächsten Sprechbefehl /
fremder Dienst auf dem Port → ✘ mit Port-Hinweis), Audio (oto-Kontext
wirklich initialisieren; null → ⚠), jede Provider-Stufe (Key-Env-Name,
Endpunkt, Default-Stimme; OS-Stimme nennt den gefundenen Mechanismus),
Mute (an → ⚠ mit unmute-Hinweis), Gesetze inkl. gerade aktiver Ruhezeit.
--probe macht echte Synthese-Proben, --json liefert die Liste. Exit 0
ohne ✘. Windows-Konsolen bekommen [OK]/[WARN]/[FAIL].
- `talk test`: Testsatz direkt über den Sprech-Kern (nicht über den
Daemon), nennt die Stufe, die wirklich gesprochen hat, Synthese- und
Wiedergabezeit; Mute/Ruhezeit gelten bewusst nicht, Mute wird genannt.
- `talk voices`: kuratierter Katalog mit Namen (ElevenLabs-Premade, OpenAI,
Edge-Neural de/en-Locales) als Tabelle, „*“ = effektive Default-Stimme
(Config vor Repo-Default), Config-IDs außerhalb des Katalogs als eigene
Zeile, Filter --provider/--lang, --json.
- `talk setup`: wenige Fragen statt Bubble Tea — Keys nur als Hinweis
(ohne Key läuft die Edge-Stimme), Stimme je Sprache aus dem Katalog mit
Probehören, Ruhezeit; schreibt die config.toml zusammengeführt mit
bestehenden Werten (.bak), spricht einen Testsatz. q bricht ab, bevor
etwas geschrieben wird; ohne Terminal keine Fragen, nur die wirksame
Konfiguration.
Unterbau: provider.Catalog/VoiceName/DefaultVoice, Chain.SpeakOutcome
(Stufe, Bytes, Zeiten) durch speak.Engine bis in Daemon-Log und test,
audio.Check (oto-Initialisierung ohne Ton), config.Path,
OSBuiltin.Describe. README: Abschnitt „Erste Schritte“.
Tests: voices-Zeilen (Default-Markierung, Config-Override, Filter, JSON),
doctor (ohne Daemon, Mute/Key via JSON, fremder Dienst → Exit 1, kaputte
Config → ✘ aber vollständiger Bericht), test (fake espeak), setup
(stdin-Antworten → config.toml-Inhalt, Merge mit .bak, Abbruch schreibt
nichts, Pipe stellt keine Fragen), Prozessgrenze: doctor/--probe/voices/
test gegen echten Daemon.
Co-Authored-By: Claude Fable 5.1 <noreply@anthropic.com>
Die Spezifikation ist ein Produkt-Dokument und gehört nicht in einen
Scratch-Ordner. Der Nachtrag hält fest, was gegenüber dem Grilling-Stand
geändert wurde: ein Binary mit Autostart statt talk + talkd, CLI als
Agenten-Schnittstelle, now bricht Ruhezeit, Gesetze max_text/max_age,
Zielbild Veröffentlichung mit Usability-Vorrang. Der Implementierungsplan
bleibt unter .scratch, weil das SDD-Werkzeug ihn dort erwartet.
Co-Authored-By: Claude Fable 5.1 <noreply@anthropic.com>
Zwei Löcher im Anti-Spam-Gesetz, die ein Prompt trivial nutzt: Ein Agent
kann 64 KB Text einreichen (ElevenLabs stellt die Rechnung, die Ansage
dauert Minuten), und geparkte normal-Ansagen spielen unbegrenzt spät —
„Build fertig" zweieinhalb Minuten nach dem Build ist keine Nachricht.
- queue.max_text (Default 400 Zeichen, Env TALK_MAX_TEXT): längere Texte
werden beim Eintritt an einer Wortgrenze gekürzt und so gesprochen; die
/speak-Antwort meldet truncated, die CLI warnt auf stderr, das MCP-
Ergebnis sagt es im Text. Runen, nicht Bytes.
- queue.max_age (Default 2m, Env TALK_MAX_AGE): Items, die beim
Fälligwerden länger gewartet haben, werden verworfen (discarded
"expired", Protokoll nennt Wartezeit und Grenze). now:true ist
ausgenommen. Rang: now > veraltet > Ruhezeit > Rate-Limit.
- /status trägt "limits": {max_text, max_age}; `talk status` zeigt sie.
- Negative Werte sind Config-Fehler; 0 = unbegrenzt.
Tests: truncateText-Tabelle (Wortgrenze, Satzzeichen, Runen), Enqueue-
Kürzung, decide-Vorrang inkl. now-Ausnahme, geparktes Item verfällt;
Config-Schichten; Prozessgrenze: Provider bekommt die gekürzte Fassung,
dritte von drei Stau-Ansagen wird nie gesprochen.
Co-Authored-By: Claude Fable 5.1 <noreply@anthropic.com>
Zwei Binaries erzeugten den halben Komplexitätsballast: Degraded Mode mit
Lock-Datei und Stale-Lock-Race, „läuft talkd?", Autostart-Konfiguration je
OS, doppelte Chain-Konstruktion in cmd/talk und cmd/talkd — und der
Degraded Mode kannte weder Rate-Limit noch Ruhezeiten.
Jetzt:
- internal/speak: der eine Sprech-Kern (Config + Sink + Kette → Ansage);
Daemon und Direkt-Pfad benutzen ihn, es gibt keine zweite
Zusammensetzung der Kette mehr.
- internal/daemon: Run (der bisherige talkd-Kern), Spawn (detached per
Setsid bzw. DETACHED_PROCESS, stdout/stderr → daemon.log), PID-Datei
daemon.pid, Shutdown-Trigger.
- `talk daemon run|start|stop`: Vordergrund (systemd/launchd), expliziter
Hintergrund-Start, Stop per POST /shutdown — stop wartet, bis HTTP weg
und die PID-Datei gelöscht ist (Prozess wirklich beendet).
- Autostart: say/wrap starten den Daemon beim ersten Sprechbefehl selbst
(daemon.autostart, Default an; Env TALK_AUTOSTART). Verliert ein
paralleler Aufruf das Port-Rennen, erkennt er das am Kind-Ende und nutzt
den Daemon des anderen — kein Timeout-Warten.
- Direkt-Pfad statt Degraded Mode: ohne erreichbaren oder startbaren
Daemon spricht talk direkt (Mute respektiert, kein Lock, Hinweis +
Grund + Log-Pfad auf stderr). Steuerbefehle starten den Daemon bewusst
nicht; `talk status` zeigt „läuft nicht" (Exit 1).
- cmd/talkd und cmd/talk/degraded.go entfernt; README-Daemon-Abschnitt
neu.
Tests: Harness baut nur noch talk und startet `talk daemon run`;
TALK_AUTOSTART=false als Grundausstattung aller Tests (kein Test
hinterlässt Daemons), autostart_test.go schaltet es bewusst an: Autostart
beim ersten say, Idempotenz, paralleler Start in EINE Queue, expliziter
start/stop, Port fremd belegt → Direkt-Pfad ohne Timeout. Cross-Compile
aller sechs Targets mit CGO_ENABLED=0 verifiziert.
Co-Authored-By: Claude Fable 5.1 <noreply@anthropic.com>
CORS allein verhindert nur das Lesen der Antwort, nicht die Wirkung: Ein
POST mit text/plain-Body oder ein Formular-POST geht ohne Preflight raus,
und talkd hat den Body trotzdem als JSON gelesen bzw. /mute, /cancel und
/mcp ohne Body ausgeführt. Jede Webseite konnte so sprechen, muten und
abbrechen.
Neue Middleware vor dem Router: Anfragen mit Origin-Header kommen nur als
OPTIONS /speak (Preflight, ohne Wirkung) oder POST /speak von gelisteter
Origin durch; alles andere ist 403, bevor ein Body gelesen wird. CLI, curl
und MCP-Clients senden keinen Origin und sind nicht betroffen.
Prozesstests angepasst (ungelistete Origin auf /speak → 403, Steuer-
Endpunkte aus dem Browser → 403) und TestBrowserKannNichtSteuern ergänzt,
der den Angriff mit simple requests durchspielt und prüft, dass weder
Provider noch Mute-State berührt werden.
Co-Authored-By: Claude Fable 5.1 <noreply@anthropic.com>
Neuer Abschnitt zur Befehlsummwicklung: Aufrufform, Schutzwirkung des
ersten „--“, Label (wrap.label/TALK_WRAP_LABEL/Basisname) samt Sprach-
erkennung, Exit-Code-Politik (Befehls-Code gewinnt immer, 127 für nicht
startbare Befehle, 1 für Signaltode), geerbte say-Flags und der
Ansageweg über Daemon/Degraded Mode; Implementiert-Liste um wrap ergänzt.
Endpunkt-Tabelle (discarded-Feld, Gesetz-State in /status), neuer
Abschnitt zu Semantik (wer wartet, wer verfällt, was now darf),
Rangordnung mute > now > Ruhezeit > Rate-Limit, Config-/Env-Referenz
und die status-Zeilen der CLI.