Zwei Binaries erzeugten den halben Komplexitätsballast: Degraded Mode mit
Lock-Datei und Stale-Lock-Race, „läuft talkd?", Autostart-Konfiguration je
OS, doppelte Chain-Konstruktion in cmd/talk und cmd/talkd — und der
Degraded Mode kannte weder Rate-Limit noch Ruhezeiten.
Jetzt:
- internal/speak: der eine Sprech-Kern (Config + Sink + Kette → Ansage);
Daemon und Direkt-Pfad benutzen ihn, es gibt keine zweite
Zusammensetzung der Kette mehr.
- internal/daemon: Run (der bisherige talkd-Kern), Spawn (detached per
Setsid bzw. DETACHED_PROCESS, stdout/stderr → daemon.log), PID-Datei
daemon.pid, Shutdown-Trigger.
- `talk daemon run|start|stop`: Vordergrund (systemd/launchd), expliziter
Hintergrund-Start, Stop per POST /shutdown — stop wartet, bis HTTP weg
und die PID-Datei gelöscht ist (Prozess wirklich beendet).
- Autostart: say/wrap starten den Daemon beim ersten Sprechbefehl selbst
(daemon.autostart, Default an; Env TALK_AUTOSTART). Verliert ein
paralleler Aufruf das Port-Rennen, erkennt er das am Kind-Ende und nutzt
den Daemon des anderen — kein Timeout-Warten.
- Direkt-Pfad statt Degraded Mode: ohne erreichbaren oder startbaren
Daemon spricht talk direkt (Mute respektiert, kein Lock, Hinweis +
Grund + Log-Pfad auf stderr). Steuerbefehle starten den Daemon bewusst
nicht; `talk status` zeigt „läuft nicht" (Exit 1).
- cmd/talkd und cmd/talk/degraded.go entfernt; README-Daemon-Abschnitt
neu.
Tests: Harness baut nur noch talk und startet `talk daemon run`;
TALK_AUTOSTART=false als Grundausstattung aller Tests (kein Test
hinterlässt Daemons), autostart_test.go schaltet es bewusst an: Autostart
beim ersten say, Idempotenz, paralleler Start in EINE Queue, expliziter
start/stop, Port fremd belegt → Direkt-Pfad ohne Timeout. Cross-Compile
aller sechs Targets mit CGO_ENABLED=0 verifiziert.
Co-Authored-By: Claude Fable 5.1 <noreply@anthropic.com>
Config-Schlüssel [wrap] label für talk wrap (Task 07): ersetzt den
Basisnamen des Befehls in der Ansage („Deployment erfolgreich. Dauer: …“
statt „terraform erfolgreich. …“). Auflösung wie üblich Defaults →
config.toml → Env (TALK_WRAP_LABEL schlägt die Datei); Tisch-Tests für
alle drei Schichten.
Queue-Section ([queue] rate_limit = "30s", allow_high_burst = true) und
Ruhezeiten (quiet_hours = "18:00-08:00" lokal über Mitternacht,
quiet_mode = discard|toast) mit Env-Overrides TALK_RATE_LIMIT,
TALK_ALLOW_HIGH_BURST, TALK_QUIET_HOURS ("off" = aus), TALK_QUIET_MODE.
Default: 1 Ansage / 30 s, Burst an, Ruhezeit aus (Opt-in wie Mute —
ein Uhrzeit-Gesetz als Default würde jeden Cron in den Abendstunden
stilllegen). Validierung gegen queue.ParseQuietHours als eine Quelle;
partielle [queue]-Tabellen behalten Defaults (tischgetestet).
Defaults → optionale config.toml → Env-Overrides (TALK_AUDIO_SINK);
Validierungsfehler sind klar, nie still. Plattform-Pfadlogik
(linux/darwin/windows, XDG_CONFIG_HOME, HOME, APPDATA) mit goos als
Parameter — alle Plattformen tischgesteuert vom Dev-Host testbar.
Erste externe Dependency: github.com/BurntSushi/toml v1.6.0 (MIT, pure Go).