talk wrap -- <Befehl> [Argumente …] führt den Befehl aus (stdin/stdout/
stderr durchgereicht — stdout gehört allein dem Befehl, talk-Informations-
zeilen gehen auf stderr), misst die Wandzeit und sagt danach das Ergebnis
an: „<label> erfolgreich. Dauer: X.“ bzw. „<label> fehlgeschlagen,
Code N.“, menschlich formatiert (Stunden/Minuten/Sekunden, Einzahl
dekliniert) und lokalisiert de/en nach langdetect des Labels (--lang
überschreibt). Label: config wrap.label bzw. TALK_WRAP_LABEL oder der
Basisname des Befehls.
Exit-Code-Politik: wrap exitet immer mit dem Code des Befehls — scheitert
die Ansage selbst (Daemon lehnt ab, Kette leer), bleibt der Befehls-Code
mit Warning auf stderr (talk-Fehler ≠ Befehls-Fehler). Nicht startbare
Befehle zählen als 127 (Shell-Konvention), Signaltode portabel als 1
(syscall.WaitStatus wäre nicht frei cross-compilierbar; dokumentiert).
Benutzungsfehler von talk (kein Befehl, ungültige say-Flags) scheitern
vor dem Befehlsstart; Config-Fehler nach dem Lauf — Ansage ausgesetzt.
Ansageweg wie say: Daemon-Pfad (enqueue, non-blocking; --wait pollt),
ohne Daemon Degraded Mode; wrap erbt die say-Flags und reicht sie durch.
Dafür bekommen sayViaDaemon/sayDegraded einen info-Writer: say schreibt
Item-ID/muted/discarded weiter auf stdout, wrap auf stderr — Pipes des
Befehls bleiben sauber. Unit-Tests: Dauer-Formatierung (de/en), Ansage-
Texte, Label-Auflösung, In-Prozess-Durchreichung gegen Fake-Provider
(Erfolg/Fehlschlag/127/Label/Ansage-scheitert/stdout-Reinheit).
Der Interspersed-Loop von Task 03 nahm nach jedem Positionsargument das
Flag-Parsen wieder auf und hob damit die Stdlib-Terminator-Semantik von
„--“ auf: Argumente, die für einen NACHFOLGENDEN Befehl gemeint waren,
wurden als talk-Flags fehlinterpretiert (talk wrap -- foo --bar wäre an
--bar als unbekanntem Flag gescheitert; auch talk -- „Text --flag“ brach).
Jetzt trennt parseInterspersed argv am ersten allein stehenden „--“: Nur
der Teil davor wird interspersed geparst, der Rest ist bedingungslos
Positionsargument. Die Abnahme-Form „Flag nach dem Text“ ohne „--“
(talk "Text" --provider=x) bleibt unverändert — Regressionstests für
beide Formen in parse_test.go.
Config-Schlüssel [wrap] label für talk wrap (Task 07): ersetzt den
Basisnamen des Befehls in der Ansage („Deployment erfolgreich. Dauer: …“
statt „terraform erfolgreich. …“). Auflösung wie üblich Defaults →
config.toml → Env (TALK_WRAP_LABEL schlägt die Datei); Tisch-Tests für
alle drei Schichten.
CORS: Preflight 204+Header von gelisteter Origin, kein ACAO für ungeliste/
leere Liste, Wildcard, nur-/speak, cors-Feld in /status. MCP: kompletter
Handshake als literal JSON-RPC über HTTP, tools/call enqueue sichtbar am
Fake-Provider, muted/rate_limit/quiet_hours als isError:false-Ergebnisse,
Fehlerpfade (-32700/-32600/-32601/-32602), GET /mcp 405.
OPTIONS /speak beantwortet Preflights mit 204 + Allow-Headers/Methods/Max-Age,
wenn die Origin in server.allowed_origins steht; ungeliste Origins und leere
Liste bekommen keine CORS-Header (Browser blockt). Nur /speak, kein anderer
Endpunkt. /status ergänzt additiv cors:[origins] (immer vorhanden, [] wenn zu).
Endpunkt-Tabelle (discarded-Feld, Gesetz-State in /status), neuer
Abschnitt zu Semantik (wer wartet, wer verfällt, was now darf),
Rangordnung mute > now > Ruhezeit > Rate-Limit, Config-/Env-Referenz
und die status-Zeilen der CLI.
Kurzes Fenster (1 s): fünf Ansagen → genau eine spielt sofort, low
verfällt beim Eintritt (202 + CLI 'discarded: rate_limit'), normal parkt
(sichtbar in queue_ids/next_slot) und spielt frühestens zum Slot
(Timing-am-Fake gemessen). High-Burst an/aus; now bricht durch Rate-Limit
UND Ruhezeit; Ruhezeit-Fenster künstlich um die lokale Jetztzeit gelegt
→ discard (auch high) und toast (Protokoll-Zeile, kein Provider-Kontakt);
/status- und talk-status-Felder im Default. Harness-Basis: TALK_RATE_LIMIT=0s
— die Task-04-Semantik-Tests erwarten dichtes Durchspielen, Gesetz-Tests
überschreiben bewusst.
POST /speak antwortet bei Verwurf dokumentiert mit 202 {id:"",
discarded:"rate_limit"|"quiet_hours"} (+ toast:true im Toast-Modus)
— analog zum Mute-Muster, kein Fehler. GET /status ergänzt additiv
rate_limit {interval, allow_high_burst, next_slot} und quiet_hours
{window, active, mode, until} (RFC3339 bzw. null). talkd verwired die
Gesetze aus der Config und loggt sie beim Start. Die CLI meldet
'discarded: <grund>' plain (wie muted) und zeigt in talk status die
Zeilen rate-limit/ruhezeit mit Slot bzw. Fenster-Ende.
Das Anti-Spam-Gesetz wird an den Loop verwired (die Rate-Limiter-Struktur
aus Task 04): Jede gestartete Ansage bucht das Fenster — low über dem
Budget verfällt (beim Eintritt, Admission nennt den Grund für die
202-Antwort), normal parkt bis zum Slot (Slot-Wecker broadcastet die
Cond, geparkte bleiben in der Queue und in /status sichtbar), high darf
mit Burst-Recht verstoßen, now bricht bewusst aus Rate-Limit UND
Ruhezeit aus und bucht trotzdem ein neues Fenster. Ruhezeiten
(quiet.go: lokales Fenster HH:MM-HH:MM über Mitternacht) verwerfen still
oder ersetzen durch Toast — gilt auch für high. Rangordnung: mute (API)
> now > Ruhezeit > Rate-Limit. Enqueue liefert Admission statt nur ID;
LawState für /status. Lock-Ordnung Queue → RateLimiter bleibt gewahrt.
Queue-Section ([queue] rate_limit = "30s", allow_high_burst = true) und
Ruhezeiten (quiet_hours = "18:00-08:00" lokal über Mitternacht,
quiet_mode = discard|toast) mit Env-Overrides TALK_RATE_LIMIT,
TALK_ALLOW_HIGH_BURST, TALK_QUIET_HOURS ("off" = aus), TALK_QUIET_MODE.
Default: 1 Ansage / 30 s, Burst an, Ruhezeit aus (Opt-in wie Mute —
ein Uhrzeit-Gesetz als Default würde jeden Cron in den Abendstunden
stilllegen). Validierung gegen queue.ParseQuietHours als eine Quelle;
partielle [queue]-Tabellen behalten Defaults (tischgetestet).
- say/Default erkennt den Daemon via GET /status: enqueue + sofort zurück
(stdout = Item-ID), --wait pollt bis zur Fertigstellung, --now springt vor
- mute/unmute/status/cancel mit plain Output; mute/unmute schreiben ohne
Daemon die Mute-Datei direkt (gleiche Quelle, wirkt sofort im Daemon)
- Degraded Mode: Lock-Datei talk.lock im Config-Dir (Kollision = warten,
verwaist nach 60 s), sequenzielles lokales Abspielen, mute respektiert
- Handler-Signatur der Befehlstabelle erhält stdout (say/Steuer-Befehle
geben Ergebnisse aus); --priority wird validiert
- HTTP-Server nur auf 127.0.0.1 (Port aus config server.port/TALK_PORT),
klarer Fehler wenn der Port belegt ist
- Ansagen laufen über die unveränderte Provider-Kette (pro Item gebaut,
Pin/Voice je Anfrage); /status meldet den aktiven Provider
- SIGINT/SIGTERM: erst HTTP dicht, dann Queue schließen (laufende Ansage
wird abgebrochen, Worker-Exit wird abgewartet)
- Mute ohne Config-Dir: dokumentierte Warnung statt Absturz
- POST /speak (202 {id}; bei Mute 202 {muted:true}), GET /status,
POST /cancel, POST /mute, POST /unmute (methodengebunden: 405/404)
- Request/Response-Typen als einzige Vertragsschicht für Daemon und CLI
- Client inkl. HTTPError: Netz-Fehler (Daemon tot) bleibt von HTTP-Fehlern
unterscheidbar — Basis für den Degraded Mode
- Worker-Loop: eine Ansage gleichzeitig; now > high > normal > low, FIFO je Level
- Cancel bricht die laufende Ansage ab (ctx) und leert die Queue (Zahl als Rückgabe)
- Close verwirft wartende Items, bricht die laufende Ansage ab und wartet auf den Worker
- MuteStore: persistenter Mute-State als Datei mute im Config-Dir (atomar geschrieben)
- RateLimiter: Struktur + Semantik für Task 05, bewusst noch nicht angebunden
(Task-04-Default unbegrenzt, dokumentierte Seam in rate.go)
Speak rief bei ErrNoByteOutput SpeakDirect auf, das einen eigenen
vollständigen walk machte: fehlgeschlagene Cloud-Stufen wurden zweimal
angefragt (doppelte POSTs auf bezahlten APIs), Fehlschlag-Zeilen
verdoppelten sich im Log, die Worst-Case-Latenz verdoppelte sich, und
Bytes aus einer transienten Erholung im zweiten Durchlauf hätten einen
Fehler statt Wiedergabe produziert.
Speak entscheidet jetzt aus EINEM walk-Ergebnis (Bytes → Player,
nur-Direkt-Stufe → SpeakDirect direkt daran, sonst gebündelter
Stufen-Fehler aus dem geteilten Helper walkResult.noTierErr).
Synthesize/SpeakDirect behalten ihre öffentlichen Verträge; null-Player
verwirft tonlos mit Exit 0 wie zuvor.
Test: TestChainDirektEndgameEinDurchlauf pinnt Cloud-Stufe genau 1×
angefragt, jede Fehlschlag-Zeile genau 1×, Direktansage kommt zustande.
runSay baut jetzt die Kette aus Config + Flags (Pin: --provider schlägt
config provider; --voice wird über VoicePinner durchgepinnt) und ruft
chain.Speak — Synthese mit Fallback, Wiedergabe über den Sink, Direkt-
ansage inklusive tonlosem Verwerfen am null-Sink steckt komplett in der
Kette (wiederverwendbar für den Daemon aus Task 04).
Zusätzlich: Flags dürfen jetzt überall stehen — Go-stdlib-flag stoppt
bei dem ersten Nicht-Flag-Argument, die Abnahme-Aufrufform ist aber
`talk "Test" --provider=elevenlabs`. parseInterspersed parst wiederholt
über den Rest; Positionsargumente (der Text) bleiben vollständig.
Tests: Cloud-Provider-End-to-End über die Env-Seam gegen httptest-Fakes,
--voice im Request-Pfad sichtbar, 500-Fallback bis osbuiltin auf CLI-
Ebene, Flag-nach-Text-Regression.
oto-Sink bekommt eine Format-Weiche: RIFF/WAVE-PCM (osbuiltin) und MP3
(ElevenLabs/OpenAI/Edge ab Task 03). Dekoder ist github.com/hajimehoshi/
go-mp3 v0.3.4 — reines Go ohne CGO, verifiziert per GOOS/GOARCH-Matrix mit
CGO_ENABLED=0 (alle 6 Targets bauen). Der Dekoder liefert immer 16-Bit-LE
stereo (Mono-Quellen wie Edge 24 kHz werden gespiegelt); die Sample-Rate
kommt aus dem ersten Frame. Fixtures sind echte, einmalig erzeugte MP3s
(mono 24 kHz 48 kbit/s = Edge-Format, stereo 44,1 kHz = Cloud-typisch),
als Base64 eingebettet — Tests bleiben werkzeugfrei.
NewSink bekommt einen optionalen Log-Writer (die CLI übergibt stderr);
zuvor verwarf der null-Sink bei erfolgreicher Synthese stumm — die
sichtbare Zeile kam nur aus dem ErrNoByteOutput-Zweig. Sink-Interface
unverändert; Aufrufstellen ab Task 03 müssen den Writer übergeben.
TestSayArgumentMitNullSink beweist die Zeile jetzt extern auf dem
CLI-Pfad, TestNewSink deckt das Factory-Wiring ab; Live-Beweis mit
espeak-ng dokumentiert ("audio: N Bytes verworfen (null sink)", Exit 0).
Dazu (Minor): "was" aus englishWords entfernt — widersprach dem
Mehrdeutigkeits-Kommentar und dem Report; neuer TestFall
"Was macht er?" → de.
Text aus Argument oder stdin → langdetect → Provider (Default osbuiltin;
--provider existiert, Kette folgt Task 03) → Synthesize → Sink.Play,
blockierend. Ohne byte-fähiges OS-TTS (Linux ohne espeak): Direktansage
über DirectSpeaker (spd-say); mit audio.sink=null wird die Ansage
stattdessen verworfen — CI/Server laufen tonlos mit Exit 0 durch.
run() bekommt stdin als Reader-Seam; an einem Terminal ohne Text gibt
es einen Benutzungsfehler statt blockierendem Warten. say-Hilfe zeigt
nicht mehr den Stub-Hinweis; alle anderen Befehle bleiben Stubs.
Sink-Vertrag Play/Name; oto-Sink (github.com/ebitengine/oto/v3, auf
v3.5.0 gepinnt — aktuelle stabile Major-Version; purego statt CGO, damit
cross-compilierbar) spielt RIFF/WAVE-PCM blockierend, ein Context pro
PCM-Format gecacht, da oto nur einen Kontext pro Prozess erlaubt.
null-Sink verwirft (CI/Server/Tests) und loggt optional. WAV-Parser
(RIFF-Chunks, PCM 8/16 Bit, Float32) mit klarer Fehler für alles andere.
Echte Wiedergabe nur hinter TALK_TEST_REAL_AUDIO=1.
Interface Name/Available/Synthesize (Contract für die Kette aus Task 03)
plus dokumentierte optionale Erweiterung DirectSpeaker für Plattformen,
deren OS-TTS keine Audio-Bytes liefert: spd-say (speech-dispatcher) kann
nach --help-Verifikation nur selbst abspielen — dort spricht
SpeakDirect blockierend (spd-say -w -l <lang>). Synthesize liefert
RIFF/WAVE: Linux espeak/espeak-ng (--stdout), macOS say (temporäre
WAV-Datei, LEI16@22050), Windows SAPI (PowerShell, -EncodedCommand).
Tests mit Fake-Prozessen über PATH-Manipulation; echte spd-say-Ausgabe
nur hinter TALK_TEST_REAL_SPD=1.
Defaults → optionale config.toml → Env-Overrides (TALK_AUDIO_SINK);
Validierungsfehler sind klar, nie still. Plattform-Pfadlogik
(linux/darwin/windows, XDG_CONFIG_HOME, HOME, APPDATA) mit goos als
Parameter — alle Plattformen tischgesteuert vom Dev-Host testbar.
Erste externe Dependency: github.com/BurntSushi/toml v1.6.0 (MIT, pure Go).
Detect(text) → "de" | "en" (Default "de"): Common-Word-Listen plus
Umlaute/ß als Deutsch-Signale; Englisch gewinnt nur bei strikter Mehrheit.
Tischgesteuerte Tests für de/en/gemischt/leer.