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talk/README.md
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m3ta-chironandClaude Fable 5.1 bc26a73aeb refactor: ein Binary — talk startet den Daemon selbst, talkd und Degraded Mode entfallen
Zwei Binaries erzeugten den halben Komplexitätsballast: Degraded Mode mit
Lock-Datei und Stale-Lock-Race, „läuft talkd?", Autostart-Konfiguration je
OS, doppelte Chain-Konstruktion in cmd/talk und cmd/talkd — und der
Degraded Mode kannte weder Rate-Limit noch Ruhezeiten.

Jetzt:
- internal/speak: der eine Sprech-Kern (Config + Sink + Kette → Ansage);
  Daemon und Direkt-Pfad benutzen ihn, es gibt keine zweite
  Zusammensetzung der Kette mehr.
- internal/daemon: Run (der bisherige talkd-Kern), Spawn (detached per
  Setsid bzw. DETACHED_PROCESS, stdout/stderr → daemon.log), PID-Datei
  daemon.pid, Shutdown-Trigger.
- `talk daemon run|start|stop`: Vordergrund (systemd/launchd), expliziter
  Hintergrund-Start, Stop per POST /shutdown — stop wartet, bis HTTP weg
  und die PID-Datei gelöscht ist (Prozess wirklich beendet).
- Autostart: say/wrap starten den Daemon beim ersten Sprechbefehl selbst
  (daemon.autostart, Default an; Env TALK_AUTOSTART). Verliert ein
  paralleler Aufruf das Port-Rennen, erkennt er das am Kind-Ende und nutzt
  den Daemon des anderen — kein Timeout-Warten.
- Direkt-Pfad statt Degraded Mode: ohne erreichbaren oder startbaren
  Daemon spricht talk direkt (Mute respektiert, kein Lock, Hinweis +
  Grund + Log-Pfad auf stderr). Steuerbefehle starten den Daemon bewusst
  nicht; `talk status` zeigt „läuft nicht" (Exit 1).
- cmd/talkd und cmd/talk/degraded.go entfernt; README-Daemon-Abschnitt
  neu.

Tests: Harness baut nur noch talk und startet `talk daemon run`;
TALK_AUTOSTART=false als Grundausstattung aller Tests (kein Test
hinterlässt Daemons), autostart_test.go schaltet es bewusst an: Autostart
beim ersten say, Idempotenz, paralleler Start in EINE Queue, expliziter
start/stop, Port fremd belegt → Direkt-Pfad ohne Timeout. Cross-Compile
aller sechs Targets mit CGO_ENABLED=0 verifiziert.

Co-Authored-By: Claude Fable 5.1 <noreply@anthropic.com>
2026-10-24 09:49:16 +02:00

313 lines
15 KiB
Markdown

# talk
> **Status: WIP** — aktive Entwicklung (talk 2.0). Binde Spezifikation:
> [`.scratch/talk-2-0/spec.md`](.scratch/talk-2-0/spec.md) ·
> Implementierungsplan: [`.scratch/talk-2-0/plan.md`](.scratch/talk-2-0/plan.md)
**talk** macht Skripte und KI-Agenten hörbar: Ein Aufruf — `talk "Build fertig"` —
spricht eine kurze Nachricht über eine TTS-Provider-Kette
(ElevenLabs → OpenAI → Edge-TTS → OS-Stimme), serialisiert durch einen
Hintergrund-Daemon, den talk beim ersten Aufruf selbst startet. Ein
statisches Binary, cross-platform (Windows/macOS/Linux, amd64/arm64), keine
Runtime-Abhängigkeiten.
## Befehle
| Befehl | Zweck |
| --- | --- |
| `talk "Text"` | Ansage — Abkürzung für `talk say`, non-blocking |
| `talk say "Text"` | Ansage (Text als Argument oder von stdin) |
| `talk wrap -- <Befehl>` | Befehl ausführen, Erfolg/Misserfolg + Dauer ansagen |
| `talk mute` / `talk unmute` | Ansagen dauerhaft stummschalten / Stummschaltung aufheben |
| `talk status` | Daemon-Status (Queue, Mute, Provider, Version) |
| `talk cancel` | laufende und geplante Ansagen abbrechen |
| `talk daemon run\|start\|stop` | Daemon im Vordergrund betreiben / im Hintergrund starten / stoppen (normalerweise nicht nötig, siehe unten) |
| `talk voices` | verfügbare Stimmen anzeigen |
| `talk test` | Test-Ansage ausgeben |
| `talk doctor` | Selbstdiagnose des Setups |
| `talk setup` | geführte Ersteinrichtung (Wizard) |
Say-Flags (gelten auch für `talk "Text"`): `--wait`, `--now`, `--priority`,
`--voice`, `--lang`, `--provider`.
**Hinweis:** In diesem Stand sind implementiert: `say` (und `talk "Text"`)
mit der kompletten Provider-Kette und Daemon-Anbindung (non-blocking,
Autostart, siehe unten), `mute`, `unmute`, `status`, `cancel`, `daemon`
sowie `wrap`. Die übrigen Befehle sind Stubs und melden `not implemented
yet` (Exit-Code ≠ 0).
## Daemon
Es gibt genau ein Binary. Der Daemon ist `talk daemon run` — derselbe Code,
im Hintergrund. Er besitzt die Ansage-Queue und spricht seriell ab — genau
eine Ansage gleichzeitig, Reihenfolge `now` > `high` > `normal` > `low`
(FIFO je Level). Der HTTP-Server lauscht nur auf `127.0.0.1`; Port: Default
`7800`, config `[server] port`, Env `TALK_PORT` (schlagen den Default).
**Autostart:** Läuft kein Daemon, startet `talk say` (und `talk wrap`) ihn
beim ersten Sprechbefehl selbst — losgelöst vom Terminal, mit Protokoll in
`daemon.log` und Prozess-ID in `daemon.pid` im Config-Dir; stderr meldet
einmalig „Daemon gestartet". Der Daemon läuft dann weiter (Leerlauf kostet
nichts Nennenswertes), bis `talk daemon stop`, Abmelden oder Neustart.
Parallele erste Aufrufe sind harmlos: Verliert einer das Port-Rennen,
benutzt er den Daemon des anderen. Wer den Daemon selbst verwaltet
(systemd, launchd, Task Scheduler mit `talk daemon run`), schaltet den
Autostart ab:
```toml
[daemon]
autostart = false # Env TALK_AUTOSTART=false
```
Steuerbefehle (`mute`, `unmute`, `status`, `cancel`) starten den Daemon
bewusst nicht: `talk status` sagt dann „läuft nicht" (Exit 1), `talk mute`
schreibt die Mute-Datei direkt.
| Endpunkt | Wirkung |
| --- | --- |
| `POST /speak` | `{text, priority?, provider?, voice?, lang?, now?}` → `202 {"id":"…"}`; bei Mute: `202 {"id":"","muted":true}`; bei Gesetz-Verwurf: `202 {"id":"","discarded":"rate_limit"\|"quiet_hours"}` (+ `"toast":true` im Toast-Modus) — verworfen, dokumentiertes Verhalten |
| `OPTIONS /speak` | CORS-Preflight → `204` mit Freigabe-Headern, wenn die `Origin` in `server.allowed_origins` steht (siehe unten); sonst `204` ohne CORS-Header |
| `GET /status` | `{"version", "queue", "queue_ids", "current", "muted", "provider", "rate_limit": {"interval", "allow_high_burst", "next_slot"}, "quiet_hours": {"window", "active", "mode", "until"}, "mcp": true, "cors": [origins]}` |
| `POST /cancel` | bricht die laufende Ansage ab + leert die Queue → `200 {"cancelled":n}` |
| `POST /mute` / `POST /unmute` | persistenter Mute-State → `200 {"muted":bool}` |
| `POST /shutdown` | fährt den Daemon herunter (`talk daemon stop`) → `200 {"ok":true}` |
| `POST /mcp` | MCP (Streamable HTTP): JSON-RPC `initialize`, `notifications/initialized`, `ping`, `tools/list`, `tools/call` — ein Tool `speak` (siehe unten) |
| `GET /mcp` | `405` — der Daemon bietet keine server-initiierten Streams an |
- **CLI-Verhalten:** `talk say` (und `talk "Text"`) erkennt den Daemon via
`GET /status`. Läuft er: enqueue + sofortige Rückkehr (non-blocking,
stdout erhält die Item-ID); `--wait` pollt bis zur Fertigstellung;
`--now` springt vor die Warteschlange; bei Mute sagt die CLI `muted`,
bei Gesetz-Verwurf `discarded: <grund>`. `talk mute`/`unmute`/`status`/
`cancel` sind Daemon-Aufrufe mit plain Output.
- **Mute ist persistent** (Datei `mute` im Config-Dir, Inhalt `true`/
`false`) und überlebt Daemon-Restarts. `talk mute` ohne laufenden Daemon
schreibt die Datei direkt — der Daemon liest sie bei jeder Ansage neu,
der Zustand greift also auch offline.
- **Direkt-Pfad:** Ist kein Daemon erreichbar und keiner startbar
(Autostart aus, Port fremd belegt, Start gescheitert), spricht `talk`
direkt im eigenen Prozess — blockierend, ohne Warteschlange (parallele
Aufrufe können überlappen), mit Hinweis und Grund auf stderr. Mute wird
auch hier respektiert. Nichts bricht still.
### Rate-Limit + Ruhezeiten (Task 05)
Der Daemon erzwingt das Anti-Spam-Gesetz als Backstop unter allem
Prompt-Verhalten. **Rate-Limit:** Jede *gestartete* Ansage bucht ein
Zeitfenster — Default **1 Ansage / 30 s**. Bis zum Fenster-Ablauf gilt:
- `priority=low` wird **verworfen** (schon beim Eintritt, die 202-Antwort
nennt `discarded: "rate_limit"`); war das Fenster beim Eintritt noch
frei, entscheidet der Worker später.
- `normal` **parkt** in der Queue und spielt zum freien Slot (in `/status`
als `rate_limit.next_slot` sichtbar).
- `priority=high` darf mit `queue.allow_high_burst = true` (Default)
**bewusst verstoßen**; ohne Burst-Recht wartet high wie normal.
- `now:true` **umgeht auch das Rate-Limit** — der dokumentierte Ausbruch
für Dringendes (startet trotzdem ein neues Fenster).
**Ruhezeiten:** `quiet_hours = "18:00-08:00"` (lokale Zeit, überspannt
Mitternacht; leer/`off` = aus — bewusst kein Default-Fenster, Ruhezeiten
sind Opt-in wie Mute). In der Ruhezeit verfällt Audio, auch für high
(Burst ist ein Rate-Recht, kein Ruhe-Recht):
- `quiet_mode = "discard"` (Default): still verwerfen.
- `quiet_mode = "toast"`: Benachrichtigung statt Audio — derzeit eine
Protokoll-Zeile über den Notification-Pfad (OS-Toast folgt mit der
Notification-Anbindung).
- `now:true` **bricht auch die Ruhezeit** (bewusster Ausbruch).
**Rangordnung:** manuelles Mute gewinnt immer > `now` > Ruhezeit >
Rate-Limit. Konfiguration (config.toml, Env schlägt Datei):
```toml
[queue]
rate_limit = "30s" # Dauer; "0s" = unbegrenzt (TALK_RATE_LIMIT)
allow_high_burst = true # high darf verstoßen (TALK_ALLOW_HIGH_BURST)
quiet_hours = "18:00-08:00" # leer = aus; Env TALK_QUIET_HOURS ("off" = aus)
quiet_mode = "discard" # discard | toast (TALK_QUIET_MODE)
```
`talk status` zeigt den Gesetz-State: `rate-limit: 30s (high-burst
erlaubt), nächster slot …` und `ruhezeit: 18:00-08:00 (modus discard,
aktiv bis 08:00)`.
### CORS-Tür + MCP-Endpoint (Task 06)
**CORS** gilt bewusst nur für `POST /speak` — genau die eine Tür, die eine
spätere Browser-Anbindung (z. B. LibreChat) braucht; Steuer-Endpunkte
bleiben browserseitig unerreicht. Die Erlaubnis ist eine exakte Origin-
Liste; `"*"` ist erlaubt, aber nicht Default; **leere Liste (Default) =
gar keine CORS-Header = der Browser blockt**:
```toml
[server]
allowed_origins = ["https://chat.az-gruppe.com"] # Env TALK_ALLOWED_ORIGINS
```
- `OPTIONS /speak` (Preflight) von gelisteter Origin → `204` mit
`Access-Control-Allow-Origin` (die Origin bzw. `*`), `-Methods: POST,
OPTIONS`, `-Headers: Content-Type`, `Max-Age: 600`.
- Echter `POST /speak` mit gelisteter `Origin` trägt denselben ACAO-Header.
- **Die Tür ist serverseitig zu, nicht nur browserseitig.** CORS allein
verhindert nur das *Lesen* der Antwort; einen POST mit `text/plain`-Body
oder einen Formular-POST schickt jede Webseite ohne Preflight ab. Deshalb
lehnt der Daemon jede Anfrage mit fremdem `Origin`-Header mit `403` ab, die
nicht POST /speak von einer gelisteten Origin ist — also ungelistete
Origins auf /speak, jeden Browser-Zugriff auf `/status`, `/mute`,
`/unmute`, `/cancel` und `/mcp`, auch von gelisteten Origins. Nur der
Preflight `OPTIONS /speak` bleibt für ungelistete Origins ein `204` ohne
CORS-Header (ohne Wirkung; der Browser verwirft den geplanten POST).
CLI, curl und MCP-Clients senden keinen `Origin`-Header und sind nicht
betroffen.
**MCP** (`POST /mcp`, Streamable HTTP): schlanke eigene Implementierung
des JSON-RPC-Subsets ohne SDK — `initialize` (angefragte
`protocolVersion` wird geechot; Ergebnis `protocolVersion`,
`capabilities: {tools:{}}`, `serverInfo`), `notifications/initialized`
(Notification → `202` ohne Body), `ping`, `tools/list`,
`tools/call`. Der Server ist zustandslos (keine Session-IDs) und pusht
nichts (daher `GET /mcp` → `405`). Ein Tool:
```json
{"name": "speak",
"inputSchema": {"type": "object",
"properties": {"text": {"type": "string"},
"priority": {"enum": ["low","normal","high"]},
"provider": {"type": "string"},
"lang": {"enum": ["de","en"]},
"now": {"type": "boolean"}},
"required": ["text"]}}
```
`tools/call` fährt exakt denselben Aufnahme-Pfad wie `POST /speak`
(inklusive Mute, Rate-Limit, Ruhezeiten). Ergebnis ist immer Text-Content:
`"queued: <id>"` bei Aufnahme; `muted`/`discarded: <grund>` mit Erklärung
— bewusst `isError: false`, denn ein Verwurf ist das korrekte
dokumentierte Ergebnis, kein Protokollfehler. Validierungsfehler
(fehlender Text, ungültige Priorität, unbekanntes Tool) sind dagegen
JSON-RPC-Fehler (`-32602`). Handshake als curl-Sequenz:
```sh
curl -s http://127.0.0.1:7800/mcp -H 'Content-Type: application/json' \
-d '{"jsonrpc":"2.0","id":1,"method":"initialize","params":{"protocolVersion":"2025-06-18","capabilities":{},"clientInfo":{"name":"curl","version":"0"}}}'
curl -s http://127.0.0.1:7800/mcp -H 'Content-Type: application/json' \
-d '{"jsonrpc":"2.0","method":"notifications/initialized"}'
curl -s http://127.0.0.1:7800/mcp -H 'Content-Type: application/json' \
-d '{"jsonrpc":"2.0","id":2,"method":"tools/call","params":{"name":"speak","arguments":{"text":"Build fertig"}}}'
```
### Provider-Kette (Task 03)
Ohne Pin läuft die Vier-Stufen-Fallback-Kette
**ElevenLabs → OpenAI TTS → Edge-TTS → OS built-in**: Bei fehlendem Key,
HTTP-Fehler, Timeout oder Netz-Problem fällt die Kette automatisch auf die
nächste Stufe; jeder Fallback wird auf stderr protokolliert (nie still).
Pinnen per `--provider=<name>` oder `provider = "<name>"` in der
config.toml.
| Stufe | Key (Env) | Default-Endpunkt | Audio |
| --- | --- | --- | --- |
| `elevenlabs` | `TALK_ELEVENLABS_KEY` | `https://api.elevenlabs.io` | mp3 |
| `openai` | `TALK_OPENAI_KEY` | `https://api.openai.com` | mp3 |
| `edge` | — (kostenlos) | `wss://speech.platform.bing.com/...` | mp3 |
| `osbuiltin` | — | lokale OS-TTS | WAV/PCM |
Keys laufen ausschließlich über Env-Variablen (nie in die config.toml).
Endpunkte sind konfigurierbar — Datei `[providers.<name>] endpoint = "…"`
bzw. Env `TALK_ELEVENLABS_ENDPOINT` / `TALK_OPENAI_ENDPOINT` /
`TALK_EDGE_ENDPOINT` (Env schlägt Datei; so zeigen Tests/CI die Kette auf
Fake-Server). Das OpenAI-Modell ist konfigurierbar
(`[providers.openai] model`, Default `tts-1`).
Stimmen: neutralen Repo-Defaults je Provider+Sprache (ElevenLabs
„Rachel", OpenAI „alloy", Edge `de-DE-KatjaNeural`/`en-US-AriaNeural`)
kann man pro Sprache überordnen — config.toml:
```toml
[voice.elevenlabs]
de = "21m00Tcm4TlvDq8ikWAM" # eigene Stimme je Sprache
en = "21m00Tcm4TlvDq8ikWAM"
[voice.edge]
de = "de-DE-KatjaNeural"
```
Rangfolge: `--voice`-Flag > `voice.<provider>.<lang>` > Repo-Default.
MP3 wird von der Binärdatei selbst dekodiert (reiner Go-Dekoder, kein
ffmpeg, CGO-frei).
### OS-TTS auf Linux (Dev-Abhängigkeit espeak)
Der OS-Provider `osbuiltin` nutzt auf Linux zwei Wege:
- **Audio-Bytes** (Wiedergabe über den eingebauten oto-Sink): benötigt
`espeak` (oder `espeak-ng`). Auf NixOS als Dev-Abhängigkeit:
`nix shell nixpkgs#espeak-ng`.
- **Direktansage** ohne espeak: `spd-say` (speech-dispatcher) — spielt
selbst über den Daemon ab, kann aber nach `spd-say --help` keine Bytes
in Dateien/Pipes liefern. `talk` nutzt diesen Weg automatisch, wenn
kein espeak vorhanden ist.
`TALK_AUDIO_SINK=null` (oder `audio.sink = "null"` in der config.toml)
schaltet jede Tongabe ab — für CI und Server.
## `talk wrap` — Befehle annoncieren (Task 07)
`talk wrap -- <Befehl> [Argumente …]` führt den Befehl aus und macht das
Ergebnis hörbar: stdin/stdout/stderr werden durchgereicht — stdout gehört
allein dem Befehl, Informationszeilen von talk (z. B. die Item-ID der
Ansage) gehen auf stderr, damit Pipes und Redirects sauber bleiben. Die
Wandzeit wird gemessen und nach dem Ende des Befehls angesagt:
- Erfolg: „sleep erfolgreich. Dauer: 2 Sekunden."
- Misserfolg: „sh fehlgeschlagen, Code 2." (ohne Dauer)
```console
talk wrap -- sleep 2
talk wrap --wait -- make test
```
- **`--` schirmt den Befehl komplett ab:** Das erste allein stehende `--`
beendet die talk-Flag-Auswertung — alles danach geht unverändert an den
Befehl. `talk wrap -- foo --bar` reicht `--bar` an foo weiter, statt es
als talk-Flag zu fehlzuinterpretieren. talk-Flags für die Ansage stehen
deshalb davor (`talk wrap --wait -- …`); ohne `--` gelten die üblichen
Regeln (Flags überall, auch nach Positionalargumenten).
- **Label** der Ansage: `wrap.label` in der config.toml (Env
`TALK_WRAP_LABEL` schlägt die Datei) oder der Basisname des Befehls
(`/usr/bin/make` → „make"). Die Sprache erkennt langdetect am Label
(de/en, deutscher Default); `--lang` überschreibt.
- **Exit-Code-Politik:** wrap exitet immer mit dem Code des Befehls —
scheitert die Ansage selbst, bleibt der Befehls-Code trotzdem (nur eine
Warning auf stderr; talk-Fehler ≠ Befehls-Fehler). Nicht startbare
Befehle (Binary nicht gefunden) zählen als 127 (Shell-Konvention),
Signaltode portabel als 1. Benutzungsfehler von talk selbst (kein
Befehl, ungültige Flags) scheitern vor dem Start des Befehls.
- **Ansageweg:** derselbe wie say — Daemon (enqueue, non-blocking;
`--wait` respektiert; Autostart), ohne Daemon der Direkt-Pfad.
wrap erbt die say-Flags (`--wait`, `--now`, `--priority`, `--voice`,
`--lang`, `--provider`) und reicht sie an die Ansage durch.
```toml
[wrap]
label = "Deployment" # Ansage-Label statt Befehls-Basisname (TALK_WRAP_LABEL)
```
## Entwicklung
```console
go build ./... # bauen
go test ./... # Tests
go vet ./... # statische Analyse
gofmt -l . # Formatierung prüfen (leerer Output = ok)
```
CI: `.gitea/workflows/test.yml` (Gitea Actions) läuft vet, gofmt-Check, Tests
und Build bei jedem Push und Pull Request.
## Lizenz
MIT — siehe [LICENSE](LICENSE).